Ischgl/Galtür
28.01.2012 16:21:30
Skiweekend
Gschwelltiplausch bei den eingeschneiten Iglu-Bauer
re. Das Skiweekend 2012 werden die Mitglieder des Club Örkel wohl nicht so schnell vergessen. Am vergangenen Wochenende reisten die Örkels für ihren alljährlichen Winterausflug nach Ischgl/Galtür.
Mit Freunden unterwegs…
Am Donnerstagmorgen fuhren drei Mitglieder los zu den Skitagen in den österreichischen Alpen. Mit im Gepäck haben sie zwei Freunde aus dem Club Bundy. Nach der zweieinhalb stündigen Fahrt kamen sie in Galtür an. Trotz Regenfall bis ins nahegelegene Skigebiet ging es ab auf die Piste. Nach einem feinen Abendessen im „Schnitzelkönig“ besuchten die Kumpels die Partymeile von Ischgl. Es stellte sich heraus, dass die vielen verschiedenen Hütten kaum an einem Abend gesehen und besucht werden können. Am nächsten Morgen reiste ein weiteres Mitglied an. Heftiges Schneetreiben machten die Pisten und Bergbahnen unsicher. Die Folge war, dass nur wenige Bahnen liefen. Ein Teil der Gruppe machte sich auf den Weg, um dem Wetter zu trotzen und das Skigebiet in Ischgl zu erkunden. Der Lohn für die harten Jungs waren eisige Temperaturen mit herrlichem Tiefschnee auf den Pisten. Die super Pistenverhältnisse wurden bis aufs Letzte ausgekostet. Die Daheimgebliebenen wussten sich anderweitig zu vergnügen. Am Abend konnten weitere vier Kollegen begrüssen werden. Unter ihnen auch René Casati. Der Club lud ihn als Dankeschön für seine unzähligen Helfereinsätze an unseren Festen zum Ausflug ein.
Eingeschlossen in Galtür.
Voller Motivation und mit Vorfreude auf die verschneiten Pisten, startete die Bande in den Samstag. Das Ziel war möglichst früh auf dem Berg zu sein. Kurz vor Abmarsch und in voller Montur kam ganz unerwartet, eine Hiobsbotschaft, das ganze Tal sei wegen Lawinengefahr gesperrt. Alle Verbindungs-strassen und Skigebiete waren für 24 Stunden gesperrt. So sassen die Jungs im Neunhundertseelendorf fest. Viele Möglichkeiten für ein alternatives Programm bot das Bergdorf nicht. Einige genossen die Pause, andere machten sich auf den Weg ins Dorf, wo sich viele der festgesessenen Touristen aufhielten. Auf dem Nachhauseweg wurde für das Mittagessen eingekauft, welches dann pünktlich um zwölf Uhr serviert wurde.
Experiment Iglu
Nach dem Mittagstisch entschlossen sich die Flachländer mit diesen riesen Schneemengen etwas anzufangen. Aus einem vier Meter hohen Schneeberg soll ein Iglu entstehen. -Dieses entstand dann auch.-Nach pickelharter Arbeit bis zum Eindunkeln lagen etwa elf Kubikmeter Schnee vor dem Iglu. Als Belohnung lud die zweite Kochtruppe zum Gschwelltiplausch in unserem Appartement ein. Nach dem feinen Nachtessen wurde das erbaute Iglu in einer gemütlichen Runde eingeweiht. Am nächsten Morgen warteten alle beim Frühstück gespannt auf das Ergebnis der Lawinenkommission. Dann die positive Nachricht: Das Tal wird am Vormittag wieder freigegeben werden. Einige gingen trotz regnerischem Wetter noch einmal zum Skifahren. Der Rest machte sich auf den Nachhauseweg, welcher sich durch den vielen Verkehr zur Geduldsprobe entwickelte. Besten Dank an Florian Berger. Er machte uns den tollen Ausflug in die Tiroler Alpen möglich.
Bilder